Genderwahn

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 Betreff des Beitrags: Marcus J. Oswald: der "Mathematiker"
BeitragVerfasst: Mi 28. Okt 2009, 09:29 
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Registriert: Fr 2. Feb 2007, 08:40
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Es gibt Menschen, die finden immer einen Schuldigen für ihr eigenes Versagen - Marcus J. Oswald ist so einer.

Wie aus dem neuesten Geschreibsel von Marcus J. Oswald zu entnehmen ist, treibt sich Marcus Oswald nächtens um 03:43 nicht mehr im Park, sondern auf der Uni herum um in Erinnerungen zu schwelgen. Und der "Bericht" liest sich dann so.

diegaIerie.wordpress.com/2009/10/28/unistreik-tag-6-gute-stimmung-noch-keine-mudigkeit/
Marcus Oswald hat geschrieben:
(Wien, im Oktober 2009) Der Herausgeber machte sich heute selbst ein Bild und nahm am Uni-Streik teil. Immerhin ist er ein Hahn- und ÖVP-Geschädigter. Mit Einführung der Studiengebühren durch die VP/FP-Regierung war das Studium zu Ende und nicht mehr leistbar. Der allgemeine Zugang zur Universität war versiegelt.

Aha, sehr interessant.... also die Studiengebühren wurden im Wintersemester 2001 eingeführt:
http://www.gruene.at/uni_forschung/studiengebuehren/

Marcus J. Oswald wurde am 29.07.1970 geboren, war also zum Zeitpunkt der Einführung der Studiengebühren bereits 31 Jahre alt. Ein Studium der Geisteswissenschaften sollte in fünf Jahren abgeschlossen werden können. Marcus J. Oswald hatte doppelt so lange Zeit - einen Abschluß hat er in dieser Zeit trotzdem nicht geschafft. Solche Leute bezeichnet man als "ewige Studenten" - genau wegen denen u.a. die Studiengebühren eingeführt worden waren.

Dass Oswald gute 11 Jahre Zeit hatte ohne Studiengebühren etwas zu errreichen das zählt nicht, wenn man einen Schuldigen zur Hand hat: die ÖVP/FPÖ-Regierung. Und Marcus J. Oswald rechnet vor, warum:

Marcus Oswald hat geschrieben:
Und nun soll kein primitiver Kritiker sagen: „Was, wegen 360 Euro im Semester?“ Ja, genau, deswegen. Denn was die Kritiker und Privatisierungsspezialisten der Bildungseinrichtungen nicht sehen. Nicht jeder hat Gstopfte als Eltern, nicht jeder einen Vater als Anwalt, der dem Bubi die Kanzlei vermacht, nicht jeder eine Primaria als Mutter, die vom staatlichen Gesundheitssytem ihre jährlichen drei Auslandurlaube finanziert bekommt. Wer aus kleinem Haus kommt, muss jeden Euro umdrehen. Was die Kritiker auch nicht sehen. Wer Geisteswissenschaften studiert, hat hohe bis höchste Ausgabe in Buchgeschäften. So kam es, dass der Herausgeber zwar eine Privatbibliothek wie Prinz Eugen hat, aber keines seiner Studien abschließen konnte, da die Studiengebühren neben erhöhte, Wohnungszins und Lebenskosten mit steigendem Alter nicht mehr leistbar waren.


Im "gestiegenen Alter" von 31 Jahren sollte man sein Studium eigentlich schon abgeschlossen haben. Jetzt wird es aber mathematisch:

Marcus Oswald hat geschrieben:
Jeder durchschnittliche Student der geisteswissenschaftlichen Fächer muss am Ende seines Studiums zumindest 1.000 bis 1.500 Bücher in seiner Wohnung haben, diese gelesen oder angelesen haben, sonst hat er nicht das Recht und Vorrecht, sich als Teil des österreichischen Geisteslebens zu betrachten.


1.500 Bücher sollte man gelesen haben. Rechnet man einen Taschenbuchpreis von EUR 10,-- macht das EUR 15.000,-- an notwendigen Büchern für das Studium. In 10 Semestern sollte man das Studium geschafft haben. Das macht dann EUR 1.500,-- an Büchern/Semester. Hinzu kommen die Wohnungskosten sagen wir einmal von EUR 300,--/Monat, macht 1.800,--/Semester. Auch ein sparsamer Student benötigt etwas zum Essen und Trinken sagen wir nur EUR 6,50/Tag macht EUR 200,--/Monat oder EUR 1.200,--/Semester. Marcus Oswald´s Zigarettenbedarf (Smart Export) schlägt sich mit zumindest EUR 100,--/Monat zu Buche, macht EUR 600,--/Semester.

Rechnen wir zusammen:
Bücher: EUR 1.500,--
Wohnen: EUR 1.800,--
Lebensbedarf: EUR 1.200,--
Zigaretten: EUR 600,--
-------------------------
Summe: 5.100,--

Die Studiengebühren betragen EUR 360,--/Semester, also in etwa 7% des sonstigen Bedarfes. Die ließen sich schon alleine bei den Zigaretten einsparen, aber warum, wenn man einen Schuldigen finden kann ? Warum die EUR 720,-- durch Sommerjobs oder einen Nebenjob nach 11 Jahren Studiendauer dazuverdienen, wenn man einen Schuldigen finden kann ?

In Marcus J. Oswald´s & Co Gedankenwelt sind immer die anderen Schuld am eigenen Unglück. Was Marcus Oswald dabei nicht erwähnt ist, was er in den 11 Jahren davor getrieben hat und warum er in der Zeit nichts weitergebracht hat. Aber dafür gibt es sicher auch eine Erklärung, oder besser gesagt: einen Schuldigen.

Ach ja, hier noch ein aktuelles Foto vom Unistreik:
Zitat:
Bild
Im Bild ein Unbekannter mit Haube, eine Frau, Gerhard und George. Es ist 3 Uhr 43 morgens. (Foto: Marcus J. Oswald)

Genug Geld für Bier und Zigaretten dürfte ja vorhanden sein, was aber zu denken aufgeben darf: Wo sind die Österreicher unter den Streikenden ?

anubix

_________________
Die Wahrheit geht manchmal unter - sie ertrinkt aber nicht.
"Der "Enforcer" - ein Rechtsanwalt - sagt, dass eine (junge) Richterin das Schlimmste sei, was einem passieren kann."


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 Betreff des Beitrags: Re: Marcus J. Oswald: der "Mathematiker"
BeitragVerfasst: Mi 28. Okt 2009, 15:47 
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Registriert: Mi 13. Mai 2009, 20:39
Beiträge: 192
Zitat:
Genug Geld für Bier und Zigaretten dürfte ja vorhanden sein, was aber zu denken aufgeben darf: Wo sind die Österreicher unter den Streikenden ?

Der ganz rechts werter Anubix. Der mit der grünen Jacke ist Marcus J. Oswald. Wie ich darauf komme? Oswald sagt und schreibt ja immer das er Afro ist.
Und ist so nebenbei ganz böse auf alle, die mehr als er besitzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Marcus J. Oswald: der "Mathematiker"
BeitragVerfasst: Mo 7. Dez 2009, 00:34 
@ anubix

perfekt nachgerechnet, perfekte Darstellung der Charakterzüge!

schön langsam werd ich ein Fan :lol:

@strassnitzky

so sachlich du auch sonst bist, was kann der arme George dafür?

Ich wette mit dir dass wenn wir in 10 Jahren Bilanz ziehen, George ein nützlicheres Mitglied der österreichischen Gesellschaft ist/war und mehr Steuern bezahlt hat als der Mann dessen Namen ich aus hygienischen Gründen nicht mehr in den Mund nehmen will!

lg

F**** Christian

p.S.: Der Stiftungsrat amüsierte sich köstlich über die Maildrohung eines gewissen Blogschreibers pardon "Magazinherausgeber"! Im persönlichen Gespräch stellte sich heraus dass er im Stiftungsrat tatsächlich kein Unbekannter ist! Unnötig die einzelnen Kommentare wiederzuigeben bzw. zu vertiefen!


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